MuMM – Medien- und Methodenmixer

MuMM – Das Spiel um Hochschullehre und neue Medien.

In MuMM übernehmen die Spieler*innen die Rolle von Lehrenden, die über einen Zeitraum von vier Semestern Lehrveranstaltungen anbieten und durchführen sollen. Jede Lehrveranstaltung stellt die Spieler*innen vor ganz eigene Herausforderungen, die mit Hilfe unterschiedlicher Methoden oder Medien bewältigt werden können. Ob hierbei kooperativ oder gegeneinander gespielt wird bleibt offen. Mit MuMM möchten wir die Spieler*innen herausfordern, über bekannte und neue Einsatzmöglichkeiten technischer Medien und didaktischer Methoden nachzudenken und ins Gespräch zu kommen.

Dateien zum Download, Ausdrucken, Lesen oder Bearbeiten:

Dies ist ein beispielhafter Überblick über die MuMM-Karten, das Originalspiel umfasst 78 Karten. Zum Vergrößern bitte Anklicken.


Schwalbe, Christina; Plönges, Sebastian; und Tan, Wey-Han (2016). Der Medien- und Methodenmixer. Das Spiel um Hochschullehre und neue Medien. Version 2.0, Medienzentrum der Fakultät Erziehungswissenschaft, Hamburg: Universität Hamburg.

Einen Dank an die Testspieler*innen Anja, Tobias, Christoph, Julia, Klaas, Lukas, Mona, Sabrina, Saskia, Wolfgang, Ute, Christian, Jenny, Jakob, Marisa, Gunda, Konstantin, Stefanie, Kirsten, Isabella, Hanna, Caroline, Dorothea und Ellen – von der Fakultät der EW/UHH, der HAW und der TUHH!


Aus der Spielanleitung:

Um was geht es bei MuMM?

Du und deine Mitspieler*innen seid Lehrende, die über vier Semester Lehrvereranstaltungen durchführen sollen: Seminare, Vorlesungen aber auch Konferenzen und Barcamps. Jede Veranstaltungsform hat eigene Anforderungen: Was die Interaktion der Teilnehmer*innen, die Steuerung durch die Lehrenden, die Dokumentation von Prozessen und Ergebnissen sowie die Notwendigkeit, zur selben Zeit am selben Ort präsent zu sein angeht. Diese Anforderungen kannst du mit passenden Methoden und Medien erfüllen und mit Ressourcen unterstützen – oder bei deinen Mitspieler*innen erschweren. Sieger*in ist, wer die meisten Siegpunkte für gelungene Veranstaltungen erhält, weil Medien, Methoden und Ressourcen passend eingesetzt und kombiniert wurden.

…Und worum geht es nun wirklich bei MuMM ?
Kein Spiel ohne versteckte Agenda!

Wir möchten erstens die Spieler*innen dazu herausfordern, über bekannte und neue Einsatzmöglichkeiten technischer Medien und didaktischer Methoden nachzudenken. Vielleicht entsteht aus dem gemeinsamen Spiel und die Diskussionen über ungewöhnliche Kombinationen ein interessantes Veranstaltungskonzept:
»Du willst die Dokumentation deiner Konferenz komplett über eine Twitterwall und Portfolios der Teilnehmer*innen erledigen? Wie stellst du dir das vor?«

Ein Spiel stellt Inhalte überzeichnet und vereinfacht dar. Wir möchten deshalb zweitens die Frage in den Raum werfen, ob Veranstaltungen, Medien und Methoden sich so darstellen, wie wir es in MuMM getan haben. Gibt es Formate, die dringend beinhaltet sein müssten? Warum gibt es keine Prüfungen? Können Forschungsmethoden nicht auch Lehrmethoden sein? Sind die Anforderungen von Anzahl, Art und Werten her ausreichend? Sollte es so sein, dass man nach den ersten Runden immer weniger Medien und Methoden erlernen muss? Wie lässt sich der tatsächliche Umgang von Lehrenden mit Anforderungen, Ressourcen und Kompetenzen darstellen?

Wir möchten daran anschließend drittens dazu auffordern, die Texte, Grafiken sowie das Spiel selbst als offene Ressource zu nutzen, das Spiel zu erweitern, zu verändern, in der eigenen Lehre als Anregung zu nutzen, in dieser oder in einer anderen Form weiter zu verbreiten: Es ist als OER, als Open Educational Ressource, erstellt worden. Wir würden uns freuen, Auskopplungen oder Varianten zu sehen! Sämtliche Dateien für die Karten, Regeln und hochaufgelöste Grafiken stehen zum Download unter http://uhh.de/ewmz-methoden zur Verfügung.

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